Anatomische Nomenklatur – Latein Vokabeln
In der anatomischen Nomenklatur werden alle möglichen Körperteile von Lebewesen mit bestimmten Bezeichnungen versehen. Diese Bezeichnungen bestehen aus mehreren Teilen, allesamt Latein Vokabeln oder griechische Vokabeln. Aber egal ob eine Vokabel aus dem Lateinischen oder aus dem Griechischen stammt, wird diese Vokabel wie eine lateinische Form behandelt und auch die Konjugation erfolgt nach der normalen Latein Konjugation.
Mit dem ersten Teil des Namens wird der allgemeine Zugehörigkeitsbereich des Körperteils angegeben, beispielsweise ob es sich um einen Knochen oder um einen Muskel handelt. Die Bezeichnungen für Knochen wäre die Latein Vokabel “Os”, für Muskeln lautet der Begriff der anatomischen Nomenklatur “Musculus”.
Bei dem Begriff für Muskeln muss man anmerken, dass zum Beispiel ein Latein Online Übersetzungsprogramm diesen Begriff mit “Mäuschen” übersetzen würde. Weitere Bezeichnungen, die den ersten Teil eines Namens ausmachen, sind unter anderem “Tendo” für Sehne, “Plexus” für Geflecht oder “Nervus” für Nerv. Ein weiterer Teil einer Bezeichnung der anatomischen Nomenklatur ist die Angabe zum Ort eines Körperteils. Meistens ist diese Bezeichnung an zweiter Stelle zu finden. Befindet sich ein Körperteil im Bauch, so lautet hierfür zum Beispiel die Latein Vokabel “abdomalis”.
Die Latein Lösung für ein Körperteil, das zum Magen gehört, lautet “gastricus”. Sonstige Bestandteile einer Bezeichnung für einen Körperteil können Angaben zu dessen Richtung oder Größe sein. In diese Kategorie fallen unter anderem auch die Begriffe “dexter” (rechts), “inferior” (unterer), “internus” (innen), “externus” (außen, an der Oberfläche) und “maximus” (der Größte). Diese Namensgebung ist sogar vorgeschrieben. Es gibt hierfür verschiedene Regelwerke, die alle übereinstimmend festlegen, dass eine Bezeichnung für einen Körperteil aus mindestens zwei Teilen bestehen muss.