Latein und Studium
Zurzeit gibt es ungefähr 120 Fächer und Spezialfächer zur Auswahl beim Studieren, deren Studienordnungen und Prüfungsordnungen Lateinkenntnisse vorschreiben. Latein hat also eine sehr bedeutende Rolle. Diese Bedeutung ist allerdings vielen gar nicht bewusst, weshalb Latein erst während des Studiums gelernt wird. Latein sollte man allerdings bereits als Schüler lernen. Viele Studenten müssen deshalb während dem Studium Latein nachlernen.
Grob geschätzt braucht man hierfür zwei Semester, wenn täglich ungefähr vier Stunden dafür aufgebracht werden. Bei Latinumkursen ist des Weiteren die Quote der Misserfolge sehr hoch. Leider gibt es sogar Schulen, die Latein nicht einmal anbieten.
Deswegen fordert die Internetseite Latein 24, dass das Kultusministerium und die Schulen über die Bedeutung von Latein aufklären und dass es vor allem in allen Orten in der näheren Umgebung möglich ist, Latein zu lernen. Ein Grund, warum sich viele Schüler sagen dürften Latein stinkt, ist wohl die Tatsache, dass Latein eine tote Sprache ist, und man von den erworbenen Kenntnissen im Umgang mit anderen Menschen, beispielsweise zur Verständigung, keinen Gebrauch machen kann.
Des Weiteren ist es für Schüler natürlich auch motivierender, wenn sie wissen, dass sie später von der erlernten Sprache Gebrauch machen können, beispielsweise im Urlaub. Auch bietet beispielsweise das Erlernen der französischen Sprache möglicherweise später auch eine berufliche Zukunft, wenn man sich einen Beruf im Ausland vorstellen kann. Darüber hinaus haben andere Sprachen gegenüber Latein den Vorteil, dass diese miteinander mehr verwandt sind, als mit Latein.
Zum Beispiel haben französische, italienische und spanische Sprache eine teilweise ähnliche Grammatik und einen zumindest teilweise ähnlichen Wortschatz.