Lateinische Suffixe – Stilmittel



Ein Stilmittel Latein sind die Suffixe. Suffixe sind Silben, die an das Ende eines Wortstamms angehängt werden können. Sie sind somit das Gegenteil der Präfixe, welche vor den Wortstamm angehängt werden und somit den Sinn des Wortes verändern. Die Suffixe der lateinischen Sprache wurden auch in sehr viele andere europäische Sprachen übernommen. Auch die deutsche Sprache ist unter diesen europäischen Sprachen.

Im Deutschen wurden allerdings sehr oft die ursprünglichen Formen der lateinischen Suffixe etwas abgeändert, meist wurden diese verkürzt. Beispielsweise wurden im Deutschen aus den lateinischen Suffixen “-atus” und “-atum” das deutsche Suffix “-at”. “-at” wird in der deutschen Sprache zum Beispiel bei den Begriffen Magistrat, Zölibat, Postulat oder Telefonat verwendet. Den Schluss vieler Wörter im Deutschen bildet das Suffix “-ion”. Dieses Suffix kommt ebenfalls aus dem Lateinischen. Die eigentliche Form dieses Suffix lautet “-io”.

Es wurde also nur geringfügig geändert, in dem ein Buchstabe angehängt wurde. Das Suffix “-ion” wird bei Addition, Adhäsion, Auktion, Demonstration, Depression, Dimension, Emanzipation, Integration und sehr vielen weiteren Wörtern verwendet. Aus den Latein drei Suffixen “-ndus”, “-a” und “-um” wurde das deutsche Suffix “-nd”. Wörter in der deutschen Sprache mit diesen Suffixen sind zum Beispiel Doktorand oder Konfirmand.

Nicht verändert wurde dagegen das Suffix “-trix”, bekannt beispielsweise von dem Wort Matrix. Ebenfalls nicht verändert hat man das Suffix “-ium”, das genau so aus der lateinischen Sprache übernommen wurde. Ein sehr bekanntes deutsches Wort, das mit diesem Suffix endet, ist das Wort Studium.