Lateinische Wortteilung



Es gibt eine gesetzmäßige Wortteilung für die lateinische Sprache, diese nennt man die lateinische Wortteilung. Die lateinische Wortteilung stimmt nicht mit der Silbentrennung überein. Hat ein Wort einen Konsonanten zwischen zwei Vokalen, so muss bei der Teilung des Wortes der Konsonant zum zweiten Vokal.

Das Wort „Pater“ wird also „pa-ter“ getrennt. Befinden sich bei einem Wort zwischen Vokalen zwei Konsonanten, so gibt es hierfür Regeln die bestimmen, dass beide Konsonanten zum zweiten Vokal müssen, aber auch Regeln die besagen, dass zwischen den Konsonanten geteilt wird. Ein Beispiel, bei dem beide Konsonanten zum zweiten Vokal müssen, ist das Wort „pa-tris“.

Ein Beispiel für die Trennung zwischen den Konsonanten wäre das Wort „fal-lo“. Latein Wörter, die drei Konsonanten zwischen Vokalen haben, werden ebenfalls nach bestimmten Regeln geteilt. Sollte der erste Konsonant ein c, p oder ein s sein, so wird nach dem ersten Vokal das Wort geteilt. Auch hierfür gibt es ein Beispiel: „do-ctrina“. Bei vier Konsonanten zwischen den Vokalen wird eine Latein Vokabel immer nach dem ersten Mitlaut getrennt, zum Beispiel „ton-strix“. Einzelbuchstaben werden im Lateinischen nicht geteilt.

So bleibt das Wort antea als ganzes bestehen und wir nicht in „ante-a“ geteilt. Die Regeln für die lateinische Wortteilung sind eigentlich identisch mit den Gesetzen der altgriechischen Wortteilung. Allerdings gibt es bei der lateinischen Wortteilung auch einige Probleme. Meistens kommen diese daher, dass die Silbentrennung nicht mit der Wortteilung übereinstimmt.

Auch kommen die Probleme daher, dass die lateinische Wortteilung, wenn es möglich ist, allein anlautende Vokale scheut und diese, wenn es möglich war, mit dem vorausgehenden Laut zusammen gezogen werden. Dies ist in der altgriechischen Sprache wiederum nicht der Fall.